Ausgangssituation

Als führender Anbieter von Finanzdienstleistungen im Automobilsektor identifizierte Volkswagen Finanzdienstleistungen die Notwendigkeit einer robusten Lösung für das Business Continuity Management (BCM). Angesichts der zunehmenden Komplexität und der potenziellen Risiken in ihrem Geschäftsumfeld strebte das Unternehmen eine unternehmensweite Einführung eines BCM-Systems an, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber potenziellen Störungen zu stärken.

Entscheidungsfindung

Nach einer gründlichen Evaluierung verschiedener BCM-Softwarelösungen fiel die Wahl auf HiScout. Die Softwarelösung von HiScout wurde als geeignet empfunden, um den vollständigen BCM-Zyklus abzubilden und weiterzuentwickeln. Ihre Flexibilität, Funktionalität und Kompatibilität mit den Anforderungen von Volkswagen Finanzdienstleistungen überzeugten das Entscheidungsgremium.

Neben dem Standardfunktionsumfang war das individuelle Reporting ein entscheidender Faktor. Mit internationalen Tochterfirmen sollte ein einheitliches Methodenset über alle Gesellschaften ausgerollt werden, um die Ansätze zu homogenisieren. Dies sollte eine verbesserte einheitliche Risikoadressierung und Verwertbarkeit zur Entscheidungsfindung und Steuerung ermöglichen.

Herausforderungen

Die Implementierung von HiScout brachte einige herausfordernde Aspekte mit sich. Das noch im Aufbau befindliche Fachwissen erforderte zusätzliche Expertise, um die notwendigen Anpassungen entsprechend vorzunehmen. Die Einbindung von HiScout in die Volkswagen Finanzdienstleistungen mit historisch gewachsenen Strukturen war eine weitere komplexe Aufgabe, die bewältigt werden musste, ebenso wie die Zuordnung von Ressourcen zu Geschäftsprozessen und Organisationseinheiten.

Einführungsphase

Die Umsetzung erfolgte schrittweise über mehrere Jahre, wobei der gesamte Lifecycle des BCMS entwickelt und abgebildet wurde. Dieser iterative Prozess ermöglichte es Volkswagen Finanzdienstleistungen, flexibel auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren und sicherzustellen, dass die Lösung perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Laufender Betrieb

Das System ist inzwischen seit mehreren Jahren etabliert und erprobt. Natürlich ändern sich Anforderungen und diese werden sukzessive implementiert. Es ist ein natürlicher Prozess, dass sich fachliche Methoden, aber auch technische Implementierungen mit neuen Erkenntnissen verbessern lassen. So ist das BCMS der Volkswagen Finanzdienstleistungen weiterhin eine Implementierung mit dem höchsten Reifegrad auf Basis der HiScout-Plattform. Die langjährige Erfahrung beider Seiten im Aufbau und Betrieb eines BCMS hat zur Folge, dass Effizienz und Effektivität im Fokus stehen.

Zusammenfassung

Das Ergebnis dieser Implementierung deckt die regulatorischen Anforderungen sehr gut ab und ermöglicht es neue Anforderungen schnell in das bestehende System einzubauen. Die generierten Managementberichte durch HiScout bieten einen umfassenden Überblick über den Status des BCMS in allen Gesellschaften. Zudem wurden Plausibilitätschecks für jeden Schritt im Lifecycle entwickelt, um sicherzustellen, dass die BCM-Prozesse robust und zuverlässig sind. Der laufende Betrieb des Systems gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung an neue Anforderungen und Entwicklungen.

Ausblick

Volkswagen Finanzdienstleistungen plant, zukünftig die Implementierung kontinuierlich zu optimieren, basierend auf den gesammelten Erfahrungen mit bestehenden Prozessen, Regulierungen und Technologien. Ziel ist es, die Prozessunterstützung aufrechtzuerhalten und zu verbessern, während gleichzeitig die Effizienz und Effektivität der Prozesse gesteigert werden.

Eine wesentliche Maßnahme ist die Optimierung und Vereinfachung der Methoden sowie die Reduzierung der technischen Komplexität der Lösung, was zu einer signifikanten Senkung der Prozesskosten führen soll. Die Integration von HiScout in die Unternehmensstrukturen hat die Resilienz des gesamten Unternehmens gestärkt und hat eine einheitliche BCM-Strategie etabliert.

 

Über die Volkswagen Finanzdienstleistungen 

Die Volkswagen Group Mobility ist ein Geschäftsbereich der Volkswagen AG (Konzern) und umfasst die Volkswagen Financial Services AG mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften (z.B. Volkswagen Bank GmbH und Volkswagen Leasing GmbH), die Volkswagen Financial Services Overseas AG, die Porsche Financial Services GmbH, Volkswagen Credit Inc. (USA) sowie Volkswagen Credit Canada Inc. Die wesentlichen Geschäftsfelder umfassen dabei die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie Mobilitätsangebote. Weltweit sind bei den Gesellschaften der Volkswagen Group Mobility 18.045 Mitarbeiter beschäftigt – davon 7.501 allein in Deutschland. Die Volkswagen Group Mobility weist eine Bilanzsumme von rund 282 Milliarden Euro, ein Operatives Ergebnis von 3,0 Milliarden Euro und einen Bestand von rund 26,7 Millionen Verträgen aus (Stand: 31.12.2024).

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